Diese Seite wird nicht mehr kontinuierlich aktualisiert.
Aktuelle Informationen zum Programm Städtebaulicher Denkmalschutz sind auf www.staedtebaufoerderung.info abrufbar.
Aktuelles Kongress Programm Bundestransferstelle Expertengruppe Begleitforschung Service

18. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz: Dokumentation

Logo BundestransferstelleLogo der Städtebauförderung
Druckversion von www.staedtebaulicher-denkmalschutz.de/service/kongresse/2010/

 

18. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz - Dokumentation

18. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz 2010

Am 1. und 2. September 2010 fand in Goslar der 18. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz unter dem Motto "Historische Stadtkerne vor neuen Herausforderungen – Qualitätssicherung und Baukultur durch Städtebaulichen Denkmalschutz" statt. Wie in den Jahren zuvor diskutierten ca. 350 Teilnehmer über aktuelle Themen im Städtebaulichen Denkmalschutz. Erstmals wurde dabei ein neues Kongressformat erprobt: Da jedes Thema für sich von hoher Aktualität im Städtebaulichen Denkmalschutz ist, wurden die damit verbundenen Fragestellungen in aufeinander folgenden Themenblöcken für alle Teilnehmer angeboten. Impulsreferate und Podiumsdiskussionen ermöglichten eine spannende Auseinandersetzung mit den Themen Qualitätssicherung und Baukultur, Klimaschutz, Integration von Großstrukturen in historischen Stadtkernen und Leerstandsmanagement.

 

Grußworte

Heiner Pott, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, begrüßt die Teilnehmer des 18. Kongresses Städtebaulicher Denkmalschutz und betont die Bedeutung der vielfältigen Kulturdenkmäler für das gesamte Bundesgebiet. Das historische Erbe verleiht den Städten eine einmalige Identität und Unverwechselbarkeit.

Zur Bewahrung des reichen baukulturellen Erbes ist eine langfristige, vorausschauende Planung erforderlich, welche die Interessen aller Beteiligten berücksichtigt und in die künftige Stadtentwicklung mit einbezieht. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist die Berücksichtigung wirtschaftlicher Anliegen, die eng mit der Vielfalt und Attraktivität der Altstädte verknüpft sind. Nur durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Denkmalschutz, Stadtplanung und Wirtschaftsförderung kann es gelingen, die historischen Stadtkerne als Zentrum für Wohnen, Arbeiten und Handel zu stärken und nachhaltig zu beleben.

Henning Binnewies, Oberbürgermeister der Stadt Goslar, würdigt die Entscheidung, Goslar als Kongressstandort zu wählen, als Zeichen der Anerkennung für die zahlreichen denkmalpflegerischen Maßnahmen, die in Goslar umgesetzt werden. Mit 1.500 Gruppen- und Einzeldenkmalen zählt der Denkmalschutz in Goslar zu einer wesentlichen Aufgabe.

Ziel der Goslarer Stadtentwicklung ist es, die Altstadt mit seinen Fachwerkäusern und Schieferdächern denkmalgerecht zu pflegen und als Zentrum nachhaltig zu beleben. Das Konzeptes zeigt bereits positive Wirkung: das Interesse in der Bevölkerung am historischen Erbe nimmt stetig zu. "Die Goslarer Altstadt ist der einzige Stadtteil mit Bevölkerungszuwachs.", so Binnewies. Die Denkmale zeichnen sich demnach nicht nur für die touristische Attraktivität der Stadt verantwortlich, sie vermitteln vor allem den Bewohnern ein starkes Heimatgefühl.

© 2017 Bundestransferstelle Städtebaulicher Denkmalschutz // Im Auftrag des BMUB vertreten durch das BBSR.
Alle Rechte vorbehalten // Webdesign: Netzformat Internetagentur // Stand: 16.12.15