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Finanzierung und Förderung

 

Städtebauförderung - Bund-Länder-Programme

Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz
Wichtigste Akteure für die Umsetzung des Bund-Länder-Programms Städtebaulicher Denkmalschutz sind die Kommunen. Als gemeinsame Träger der Stadterneuerung sind die Städte Empfänger der in der Verwaltungsvereinbarung und Städtebauförderrichtlinien von Bund bzw. Ländern vereinbarten Fördergelder. Private Eigentümer der im Fördergebiet befindlichen Bauten und Grundstücke können über die Städte Zuschüsse für die Sanierung ihrer Häuser erhalten. Ansprechpartner sind die zuständigen Landesministerien und Landesbehörden.

Städtebauförderung
Im Rahmen der Programme zur Städtebauförderung stellen Bund und Länder gemeinsam Finanzhilfen für Investitionen in die Erneuerung und Entwicklung der Städte und Gemeinden bereit. Einen Überblick über die jeweiligen Instrumentarien gibt die nachfolgende Link-Sammlung.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) stellt Bundesfinanzhilfen im Rahmen folgender Bund-Länder-Programme zur Verfügung:

Grafik: Externer Link Informationen

In den Bundesländern sind unterschiedliche Ressorts der Landesministerien und Landesbehörden Ansprechpartner für die Programme der Städtebauförderung. Auf folgenden Seiten finden Sie Informationen und Ansprechpartner für die Städtebauförderungsprogramme:

 

Förderung von Denkmalschutz und Denkmalpflege

Unabhängig vom Programm Städtebaulicher Denkmalschutz fördern die meisten Länder auch den Erhalt von einzelnen Bau- und Gartendenkmalen nach ihren jeweiligen Richtlinien. Während Stadterneuerung und Städtebaulicher Denkmalschutz im Aufgabenbereich der jeweiligen Bundes- und Landesministerien mit Baubezug angesiedelt sind, sind bei der Denkmalförderung die Ministerien des Aufgabenbereichs Kultur und die Landesdenkmalämter federführend. Trotz dieser unterschiedlichen Zuständigkeiten lassen sich beide Fördermöglichkeiten in ihren Anwendungen gerade bei herausragenden Einzelobjekten sinnvoll ergänzen.

Allerdings sollte auch darauf hingewiesen werden, dass der finanziellen Ausstattung der Denkmalförderung in den meisten Ländern enge Grenzen gesteckt sind. Die aktuellen Möglichkeiten sind bei den Landesdenkmalämtern zu erfragen.

 

Ergänzende Programme

Auch außerhalb der direkt auf städtebauliche Ziele ausgerichteten Programme ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten für anteilige Förderungen von Baumaßnahmen. Auch kommunale Aufgaben im Stadterneuerungsprozess können durch weitere Förderprogramme ergänzt werden. Die Palette reicht hierbei von Kulturförderung bis hin zur Förderung von Energieeinsparung und CO2-Reduktion bei der Altbausanierung. Eine zielgerichtete Koppelung von passenden Förderprogrammen für einzelne Teilmaßnahmen könnte so die Gesamtkosten einer Altbausanierung erheblich reduzieren.

Die Eignung der jeweiligen Programme bleibt im Einzelfall individuell zu prüfen. Ansprechpartner sind beispielsweise die Programmverantwortlichen in den Bundesländern oder die Sanierungsbeauftragten in den jeweiligen Programmstädten.

Einen guten Einblick bieten Datenbanken zu Förderprogrammen, z.B.:

Eine wesentliche Funktion in der finanziellen Betreuung der Förderprogramme haben die Investitionsbanken von EU, Bund und Ländern inne. Sie übernehmen die finanziellen Transaktionen und bieten eventuell ergänzende, projektbezogene Kredite zu günstigen Konditionen an. Auf Grund ihrer besonderen Erfahrung im Bereich öffentlicher Förderprogramme sind sie wichtige Ansprechpartner für Investoren und Eigentümer.

 

Steuerliche Anreize

Während für das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz ausschließlich die Kommunen als Antragsteller und direkte Fördermittelempfänger vorgesehen sind, stehen zur finanziellen Unterstützung der Einzeleigentümer für die Gebäudesanierung neben der individuellen Denkmalförderung insbesondere steuerrechtliche Instrumente als indirekte Förderung zur Verfügung.

Das Steuerrecht sieht für die Eigentümer von Denkmalen oder von Gebäuden in Sanierungsgebieten mehrere Möglichkeiten vor, Steuervergünstigungen geltend zu machen. Eine individuelle Beratung bei Angehörigen der steuerberatenden Berufe oder bei den Finanzämtern wird empfohlen. Eine Einstiegsberatung ist auch bei vielen Sanierungsbeauftragten der Programmkommunen erhältlich.

 

 

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