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Programmstädte

Im Programmbereich Städtebaulicher Denkmalschutz wurden seit 1991 Maßnahmen in 178 Städten und Gemeinden der neuen Länder durchgeführt. Seit dem Jahr 2009 werden auch historische Stadtquartiere in Städten der westlichen Länder gefördert. Insgesamt wurden bislang 118 Städte der alten Länder aufgenommen, so dass mittlerweile 296 Städte Unterstützung aus dem Programm Städtebaulicher Denkmalschutz erhalten.

Die Auswahl der im Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz zu fördernden Stadtquartiere erfolgt über Vorschläge der Länder, die dort zumeist in Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Landesdenkmalamt abgestimmt wurden. Über eine Aufnahme in die Programmförderung wird gemeinsam mit dem Bund und der von ihm berufenen Expertengruppe Städtebaulicher Denkmalschutz entschieden.

Die Mehrzahl der Programmstädte setzt Maßnahmen des Städtebaulichen Denkmalschutzes in historischen Stadt- und Ortskernen um. Zudem erhalten Städte eine Förderung, in denen historische Stadtquartiere unterschiedlicher Epochen im Zusammenwirken von Stadtentwicklung und Denkmalpflege bewahrt, erneuert und entwickelt werden. Neben Stadterweiterungen des 19. Jahrhunderts und Wohnsiedlungen aus dem 20. Jahrhundert können auch postindustriell geprägte Stadtbereiche gefördert werden.

Voraussetzung für die Aufnahme in das Förderprogramm ist der Erlass einer städtebaulichen Erhaltungssatzung gemäß § 172 Abs. 1 Nr. 1 Baugesetzbuch (BauGB) durch die jeweilige Stadt. Damit wird das Ziel fixiert, das in Struktur und Funktion bedrohte historische Stadtquartier mit seiner denkmalwerten und stadtbildprägenden Bausubstanz dauerhaft im Bestand zu erhalten. Alternativ oder zusätzlich kann auch eine Sanierungssatzung gemäß § 142 BauGB beschlossen werden.

 

Abbildung: Karte Programmstädte


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