Diese Seite wird nicht mehr kontinuierlich aktualisiert.
Aktuelle Informationen zum Programm Städtebaulicher Denkmalschutz sind auf www.staedtebaufoerderung.info abrufbar.
Aktuelles Kongress Programm Bundestransferstelle Expertengruppe Begleitforschung Service

Fassaden

Service

Informationsdienste

Kongresse

 

Logo BundestransferstelleLogo der Städtebauförderung
Druckversion von www.staedtebaulicher-denkmalschutz.de/programm/

 

Einführung

Ziele des Programms

Mit dem Programm Städtebaulicher Denkmalschutz sollen bau- und kulturhistorisch wertvolle Stadtkerne und -bereiche mit denkmalwerter Bausubstanz in ihrer baulichen Geschlossenheit erhalten und zukunftsweisend weiter entwickelt werden. Schwerpunkte bilden hierbei insbesondere:

Maßnahmen und Instrumente der Umsetzung

Die Fördermittel können entsprechend der Programmziele zur Durchführung städtebaulicher Gesamtmaßnahmen eingesetzt werden. Die Grundsätze der Förderung sind in der Verwaltungsvereinbarung [Link] zwischen Bund und Länder festgeschrieben, sie werden in den jeweiligen Förderrichtlinien der Länder konkretisiert. Voraussetzung für die Förderung ist die Festlegung einer Gebietskulisse im Rahmen einer Erhaltungssatzung nach § 172 Abs. 1 1 Nr. 1 Baugesetzbuch (BauGB) oder die Festlegung als Sanierungsgebiet nach § 142 BauGB, sofern zu den festgelegten Sanierungszielen die Erhaltung der baukulturell wertvollen Bausubstanz zählt.

Bund, Länder, Kommunen

Seit 1991 stellt der Bund zusammen mit den Ländern Finanzhilfen im Rahmen des Programms Städtebaulicher Denkmalschutz für die neuen Länder bereit, die von den Kommunen mit einem Eigenanteil von nur 20 % in Anspruch genommen werden können. Im Jahr 2009 wurde das Programm auch in den alten Ländern eingeführt, hier jedoch mit der in der Städtebauförderung üblichen Drittelfinanzierung. In 2012 wurden 201 Kommunen in den neuen Ländern und 197 Kommunen in den alten Ländern durch das Programm gefördert.

Expertengruppe Städtebaulicher Denkmalschutz

Zur fachlichen Begleitung des Programms hat der Bund mit Beginn des Programms eine Expertengruppe berufen, zu deren Hauptaufgabe die Beratung des Bundes bei der Durchführung und Weiterentwicklung des Programms zählt. Die Expertengruppe ist interdisziplinär zusammengesetzt und besteht aus anerkannten Fachleuten der Stadtplanung/Architektur, der Wissenschaft und Publizistik, aus Vertretern der Landesdenkmalämter, der für die Städtebauförderung zuständigen Landesministerien, der Kommunen sowie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Bundestransferstelle Städtebaulicher Denkmalschutz

Die Bundestransferstelle Städtebaulicher Denkmalschutz arbeitet im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit vertreten durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und übernimmt als Bindeglied zwischen den einzelnen Akteuren ein breites Aufgabenspektrum. Neben Aufgaben der Begleitforschung koordiniert und unterstützt die Bundestransferstelle die inhaltliche Arbeit der Expertengruppe Städtebaulichen Denkmalschutz und führt bei Bedarf programmbezogene Fachveranstaltungen und -gespräche durch. Zudem ist die Bundestransferstelle Ansprechpartner zu allen Fragen rund um das Programm für Vertreter der Länder und der Programmstädte sowie für Fachleute und die interessierte Öffentlichkeitsarbeit.

 

© 2017 Bundestransferstelle Städtebaulicher Denkmalschutz // Im Auftrag des BMUB vertreten durch das BBSR.
Alle Rechte vorbehalten // Webdesign: Netzformat Internetagentur // Stand: 16.12.15