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Thematische Einordnung

Die europäische Stadt lebt heute – im Kern – vom differenzierten Gefüge aus öffentlichen und privaten Räumen, das sich über Jahrhunderte entwickelt und erhalten hat. Freiräume sind vielfältig – sie haben verschiedene Funktionen, sind unterschiedlich gestaltet oder ungeordnet, historisch begründet, dauerhaft oder kurzlebig.

In historischen Stadtbereichen sind gerade öffentliche Räume wichtige Begegnungsorte für die Bewohner einer Stadt und gleichzeitig attraktive Schauplätze für Touristen. Sie bilden damit eine Art Bühne für gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Aktivitäten und müssen stets wandelnden Ansprüchen gerecht werden. Gleichzeitig gibt es Freiräume, manchmal auch nur Brachflächen, Baulücken oder Blockinnenbereiche, die als öffentlicher Freiraum nicht mehr oder nicht dauerhaft zur Verfügung stehen. Gerade auch vielfältige Grünstrukturen sind für ein gesundes Stadtklima und damit für die innerstädtische Lebensqualität unverzichtbar.

Freiräume in historischen Stadtbereichen sind stark mit der Geschichte und der Tradition in ihrer Stadt verbunden und geben dennoch Raum für Dynamik und Wandel. In ihnen findet Mobilität in unterschiedlichster Form statt. Die Anforderungen an öffentlichen Personennahverkehr, Alltagstauglichkeit für Radfahrer, Erreichbarkeit für Lieferverkehre aber auch der Anspruch der Barrierefreiheit konkurrieren mit dem Nutzungsdruck, der sich aus einer wünschenswerten Attraktivität als Einzelhandelsstandort, Tourismusmagnet und erlebbarer Event-Ort ergibt. Zusätzlich fordern aktuelle Herausforderungen wie der Klimawandel, Umweltverschmutzung, Lärm und unterschiedliche, sich stetig wandelnde Bedürfnisse neues Denken und neue Lösungsansätze. Freiraum bietet dabei Raum für Kreativität und Spontanität – von der städtischen Politik, der Verwaltung und Wirtschaft als auch den Bewohnern selbst.

Frei-Raum in der historischen Stadt spielt mit seinen vielfältigen Funktionen, Nutzungen und Gestaltungen in der kommunalen Handlungspraxis eine wesentliche Rolle. Der 23. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz mit dem Titel „Frei-Raum in der historischen Stadt“ stellt Fragen und gibt Antworten aus dem Blickwinkel der kommunalen Alltagsanforderungen und bietet so die Gelegenheit, aus aktuellen Umsetzungsbeispielen Anregungen für den jeweils eigenen Verantwortungsbereich mitzunehmen.

 

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